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TURN THE TIDE - Winterwerft 2026


Wir stecken mitten in den Vorbereitungen für

🌊 TURN THE TIDE – Winterwerft internationales Theaterfestival 2026 🌊


Diese Orte füllen sich schon bald mit Stimmen, Musik, Bewegung, Wärme und Begegnung. Mit wildem, organischem Theater. Mit Neugier, Mut und Fragen an diese Zeit.


🗓 30.01. – 15.02.2026

📍 jeweils Freitag bis Sonntag


Was euch erwartet:

• Theater & Performances

• Konzerte & Workshops

• Ausstellung

• Labyrinth

• Kinderprogramm am Sonntag

• Warme Getränke, Gespräche & Leckereien





Im Fokus der Winterwerft steht die Auseinandersetzung mit den großen Krisen unserer Zeit: Ökologischer Kollaps, soziale Ungleichheit und zunehmende Entfremdung. Mehr noch: Was sind die prägenden kulturellen Erzählungen, die uns an diesen Punkt geführt haben? Wie entstanden die Ideen vom unbegrenzten Wachstum, linearem Fortschritt, Unabhängigkeit und Separation von der natürlichen Welt – und was kann an ihre Stelle treten? Die Winterwerft sucht und präsentiert Theater, das sich diesen Themen stellt und in Form und Inhalt die Perspektive zu wechseln wagt.



Wer dieser Tage das Weltgeschehen verfolgt – und dann einen Schritt zurücktritt – kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass etwas ins Rollen gekommen ist. Entwicklungen, die seit Jahrzehnten, seit Jahrhunderten voranschreiten, scheinen in eine Phase der Beschleunigung eingetreten zu sein.


Eine Flut kommt. Manchen von uns umspült das Wasser noch die Knöchel, während es anderen schon bis zum Hals steht.


Wir sehen in den Nachrichten die Polarisierung unserer Gesellschaften, um sich greifenden Autoritarismus und die Normalisierung von Krieg und Gewalt im großen Maßstab. Wir sehen aussterbende Arten, unfruchtbare Böden und verseuchte Ozeane. Und gleichzeitig sehen wir uns selbst, wie hypnotisiert vor den Bildschirmen, die immer mehr unserer Lebenszeit verschlingen.


All diese Entwicklungen erreichen ein Momentum, eine Größe, die es schwer macht, sie überhaupt zu sehen. Und doch sind sie auf eine Art nur die Schaumkrone einer Welle, die schon vor langer Zeit ins Rollen gekommen ist. Noch meinen wir, an der Oberfläche dieser Welle zu surfen: im unerschütterlichen Glauben an die Macht der Technologie , im digitalen Dopaminfeuerwerk blicken wir starr in Richtung Horizont. Doch es wird Zeit, den Blick zu senken: in die Tiefe zu schauen.


Wo eine Flut ist, wird auch eine Ebbe kommen. Wann – und wie – sie kommt, liegt an uns. Was wird sichtbar werden, wenn sich das Wasser zurückzieht? Welche alten und neuen Lebensweisen können uns als rettender Anker dienen? Um welche keimenden Gärten wollen wir Deiche bauen, welche Schätze auf Flößen vertäuen? Und was wollen wir loslassen, von den Fluten reinigen lassen?


Gezeiten kommen und gehen. Wir sind auf der Suche nach den Wendepunkten, nach den Inseln und Booten, nach den Wattwürmern und Strandläufern. Nach denen, die tief einatmen und eintauchen, um den Dingen auf den Grund zu gehen. Nach denen, die sich in die Brandung stellen, bis die Welle bricht.

 
 
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