top of page
Anchor 1
Über uns
warum

Geschichte
Was geht einer Vereinsgründung voran?

Was geht einer Vereinsgründung voran? Menschen, denen etwas fehlt, die etwas bewegen wollen für ein oder mehrere gemeinsame Ziele. Also, was fehlte den Menschen als sie 1999 protagon e.V. gründeten?

 

Den sieben Initiator*innen aus unterschiedlichen Disziplinen bewegte die Vision, den öffentlichen Raum in einen Kulturraum zu transformieren und der zunehmenden Privatisierung entgegenzutreten. Es ging darum, Orte für Theaterkultur im öffentlichen Raum zu schaffen und an Plätzen des Alltags durch Theater und Performances Freude und Leichtigkeit entstehen zu lassen - aber immer auch kritisch die Fragen und Themen der Zeit zu behandeln und mit den Mitteln der Darstellenden Kunst zum Ausdruck zu bringen.

 

Die Menschen, die sich entschieden protagon e.V. zu gründen, kannten diese Form der Theater- und Kulturarbeit aus anderen Ländern, wo Theater und Kunst im öffentlichen Raum oft eine lange Tradition genießen und der eigentliche Ort des Politischen sein können. Sie wollten diese in Deutschland verloren gegangene Funktion sowohl des Theaters, wie auch des öffentlichen Raums an sich wiederbeleben: ein Ort zu sein für Aushandlung gesellschaftlicher Prozesse, für Begegnung und Dialog. Auch heute noch steht dieses Ziel über allen unseren Projekten.

 

Die Vielfalt und mittlerweile auch die Größe der Projekte gehen auf die beharrliche, leidenschaftliche und zielbewusste Vereinsarbeit sehr vieler engagierter Menschen in den letzten Jahren zurück.

Selbstverständnis

Selbstverständnis

Kollektiv

Die Vereinsarbeit fußt auf kollektiven Strukturen, die über viele Jahre gewachsen sind. Wir achten auf eine möglichst horizontale Organisation und treffen wichtige Entscheidungen gemeinsam. In der gemeinsamen Arbeit an lebendigen, kulturellen Projekten entwickelt sich ein Geist von Gemeinschaft und Solidarität. So ist auch nach über 20 Jahren die ursprüngliche Vision des Kulturvereins noch lebendig: Ein Ort, der Theaterkultur als wichtigen Teil des gesellschaftlichen Prozesses begreift; ein Ort zum Durchatmen, Staunen, inspirieren lassen; schließlich ein Ort, der auf das Leben aufmerksam macht.

Nachhaltig

Nicht erst seit CO2-Zertifikaten und „klimaneutralen“ Flugreisen werden unsere Projekte vom Prinzip der Nachhaltigkeit geleitet. Unsere Produktionen und Veranstaltungen sind auf Langlebigkeit angelegt und setzen durch Wiederverwendung, Recycling und Einbindung in lokale Kreisläufe auf minimalen Ressourcenverbrauch. Unser Team verfügt über langjährige Erfahrung damit, mit wenigen Ressourcen professionelle Projekte zu organisieren. Und darauf sind wir auch ein bisschen stolz.

International

Nicht nur die Projekte des Vereins überschreiten schon lange die Landesgrenzen, etwa in den wichtigen EU-Projekten wie Erasmus+ und Creative Europe, in denen protagon seit vielen Jahren mit Partnern aus ganz Europa kooperiert, oder wie z.B.  im soziokulturellen Bildungsprojekt Escuna Criativa in Brasilien, auch auf dem Kulturgelände in Frankfurt und auf den Festivals weht ein internationaler Wind. Das Kernteam vereint bereits mehrere Nationalitäten in sich, und während der großen Projekte lassen sich durchaus einige Dutzend verschiedene Muttersprachen erkennen. Eine Situation, die unsere Theaterarbeit stark prägt und für Dezentrierung und frische Perspektiven auch abseits der dominanten westlichen Kultur sorgt.

Dekolonial

In diesem Sinne verstehen wir unsere Arbeit auch als dekolonial. Das bedeutet für uns vor allem: marginalisierten Stimmen und Perspektiven Raum geben, immer wieder den Austausch suchen, Augenhöhe anstreben und koloniale und rassistische Denk-und Handlungsmuster nicht nur in unseren Projekten zu thematisieren, sondern auch in der täglichen Arbeit und im Miteinander im Team zu reflektieren.

SW24_SANE-selection_EdithvandenElzen-5.jpg
18005375765003685.jpg

Niedrigschwellig & Inklusiv

Unsere Veranstaltungen sind offen für Alle und barrierefrei zugänglich, auch finanziell. Wir beteiligen uns damit wesentlich daran, dass die Idee einer breiten Teilhabe und Teilnahme konkret ge- und erlebt werden kann. Ein Grundsatz, dem wir seit der Vereinsgründung treu geblieben sind, und der einher geht mit unserem Anspruch: Kultur für Alle. Wir wissen darum, dass fixe Eintrittspreise für viele Menschen ein Grund sind, einer Veranstaltung fernzubleiben. Wir wissen aber auch, dass Kultur einen Wert hat, dass Künstler*innen eine faire Bezahlung verdient haben, und dass viele Besucher*innen gerne etwas geben können und wollen. Darum funktionieren unsere Events nach dem Prinzip Eintritt auf Spendenbasis bzw. Solidarische Kollekte.


Inklusiv bedeutet für uns auch, die Art von Kunst und Kultur ins Zentrum zu rücken, die für ein breites Publikum relevant und verständlich ist. Allzu oft bleibt das Theater hinter schweren Türen, konzipiert und gespielt für ein exklusives Publikum. Wir bringen es dorthin, wo die Menschen sind: auf die Straßen und Plätze der Stadt und des ländlichen Raums.

Kulturelle Bildung

Eines sind wir uns sicher: Theater kann die Welt verändern. Und wenn nicht gleich im Ganzen, dann zumindest die Welt einer jeden Einzelnen, hin zu Empowerment, Bewusstseinsbildung und Wachstum. Unsere soziokulturellen Bildungsprojekte sehen wir darum als Graswurzelbewegungen hin zu einer größeren Transformation. Im Lauf der Jahre haben wir mit vielen Zielgruppen und an vielen Orten gearbeitet. Mit Frauen*, Geflüchteten, Kindern und Jugendlichen, alten Menschen und Menschen mit Behinderung; in Frankfurt am Main, der städtischen Peripherie sowie im ländlichen Raum, Deutschland, Europa und darüber hinaus.

protagon - eine Bestandsaufnahme

Unser Team

Unsere Projekte werden von unserem Team mit Menschen aus verschiedensten Hintergründen organisiert.

 

Arbeitsteilig widmen sich Künstler*innen, Schauspieler*innen, Akademiker*innen und Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen allen anfallenden Aufgaben von Administration, Verwaltung und Finanzmanagement über Programmkuration bis hin zu Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Für die Durchführung unserer Großprojekte erweitert sich das Kern-Team von meist zehn auf 40 bis 50 Personen. Externe Expert*innen sowie das antagon-Ensemble helfen dann, gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen die Festivals zu stemmen. In unserem Team kommen viele verschiedene Nationen und Sprachen zusammen.

220703_Protagon_Portraits_2.jpg

Bernhard Bub

Bernhard Bub ist Theatermacher, Regisseur, Choreograf, Performer und Kulturproduzent. Als Mitbegründer und Vorstand von protagon e.V. prägt er seit vielen Jahren die freie Kulturszene in Frankfurt am Main. Ein zentraler Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Entwicklung des öffentlichen Raums als kultureller Begegnungsort – als offener Raum für Kunst, Austausch, gesellschaftliche Teilhabe und neue Formen des Zusammenlebens. Er setzt sich dafür ein, dass Kultur nicht nur in institutionellen Räumen stattfindet, sondern mitten in der Stadt und für unterschiedliche Gemeinschaften zugänglich wird. Er ist Sprecher der Koalition der Freien Szene Frankfurt.

Als Initiator und künstlerischer Leiter der Sommerwerft – Internationales Theaterfestival am Fluss verwandelt er seit vielen Jahren das Mainufer in einen offenen Kulturraum, der Theater, Tanz, Musik, Performance und gesellschaftlichen Dialog verbindet. Das Festival steht beispielhaft für seine Vision einer lebendigen, zugänglichen und partizipativen Stadtkultur.

Bernhard Bub entwickelt internationale Koproduktionen und transnationale Projekte an der Schnittstelle von Darstellender Kunst, öffentlichem Raum und kultureller Teilhabe. Seit 1990 ist er Gründer und künstlerischer Leiter des internationalen Theaterkollektivs antagon theaterAKTion, mit dem er eine eigenständige Form des physischen und visuellen Theaters geprägt hat, die international präsentiert wird.

 

220703_Protagon_Portraits_3.jpg

Bernd Abraham

Gründungsmitglied, Vorstand

 

Er kam 1984 wegen einer Liebe und wegen eines Architekturstudiums nach Frankfurt. Nach Abschluss des Studiums und dem ersten Job als Architekt hat er einen lange gehegten Traum realisiert: eine mehrmonatige Reise nach Westafrika. Daran anschließend folgten Reisen nach Brasilien und Costa Rica. Mit befreundeten Trommlern hat er einige Jahre das Grand TamTam auf der Zeil organisiert und sich anschließend mit der Samba-Reggae-Gruppe Bloco FunkOForte einen Namen gemacht, laut, tanzbar, lebendig.

 Die Proben fanden in den Räumen der Theatergruppe antagon statt, da lernte er dann auch die spätere Mutter seiner beiden Söhne kennen. Und hat Ende der 90er Jahre bis Anfang der 2000er Jahre direkt das Management der Theatergruppe übernommen. Eine wilde Zeit auf Tournee in Europa und der Welt. Schnell war klar, dass ein Kulturverein gegründet werden muss, um den Anforderungen öffentlicher Institutionen zu entsprechen. So wurde 1999 der Verein ins Leben gerufen. Inzwischen sind ein paar Jahre ins Land gegangen. Als Architekt hat er Räume gestaltet, als Vereinsmensch interessiert er sich dafür, wie man sie mit Leben füllt. Er mag Projekte, die überraschen und auch gerne mal ein bisschen aus dem Rahmen fallen. Im Vorstand des Vereins kann er beides verbinden. Struktur und Spontaneität. Und es macht ihm großen Spaß, mit unglaublich vielen engagierten Menschen aus ganz Europa und der Welt und in der Zusammenarbeit mit städtischen Institutionen das Thema Kultur und Theater im öffentlichen Raum kontinuierlich weiterzuentwickeln.

SW24_8-9_Sita-30.jpg

Joscha Erker

Technische Leitung

TonyPreis_ClaudiaSimchenFotografie-39.jpg

Bàrbara Luci Carvalho

Bárbara Luci Carvalho wurde mit dem Tony-Sender-Preis der Stadt Frankfurt am Main für ihr feministisches Theaterengagement und ihren Beitrag zur Sichtbarkeit von Frauen*, insbesondere von Women of Color, ausgezeichnet. Zudem erhielt sie Anerkennung für ihr Engagement für Diversität und gesellschaftliche Teilhabe.

Sie ist Schauspielerin, Performerin, Theater- und Tanzpädagogin, Choreografin und Kuratorin. Sie absolvierte den Masterstudiengang Choreographie und Performance am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen. Ihre künstlerische Praxis verbindet afro-brasilianische und zeitgenössische Tanzformen, Performance, physisches Theater und körperbasierte künstlerische Prozesse.

Sie entwickelt und koordiniert internationale Projekte, Koproduktionen und europäische Kultur- und Bildungsprojekte in Zusammenarbeit mit europäischen Konsortien und Vereinen, unter anderem im Rahmen der Förderprogramme Erasmus+ und Creative Europe. Ihre Arbeit verbindet darstellende Kunst, kulturelle Bildung, Ocean Literacy, Umweltbildung und gesellschaftlichen Austausch. Dabei verfolgt sie einen dekolonialen und antirassistischen Ansatz und schafft transnationale Räume für künstlerische Zusammenarbeit, Wissensvermittlung und soziale Transformation. Zudem ist sie Gründerin und Koordinatorin des Vereins „Escuna Criativa e.V.“.

Seit 2017 ist sie Gründerin und künstlerische Leiterin des Internationalen Frauen* Theaterfestivals Frankfurt*, einer Plattform für feministische, intersektionale und antirassistische Darstellende Kunst. Außerdem ist sie Teil des künstlerischen Programmteams der Sommerwerft – Internationales Theaterfestival am Fluss.

220703_Protagon_Portraits_19.jpg

Ruben Wielsch

Kurator, Management (Ton-technisches Personal), Dekoration, Kinderbetreuung

 

Ruben Wielsch ist seit 2013 Teil von Protagon e.V. und lebt als Künstler in Residenz, in organisierender und betreuender Funktion für Gruppen-Prozesse und als zweifacher Vater auf dem Kulturgelände des international wirksamen Vereins. Er ist verantwortlich für das Kuratorium des Musik-Programms der Winterwerft und der Unterwegs-Festivals. In beratender Funktion auch für die Sommerwerft; Für die Organisation des Ton-technischen Personals für die Festivals als auch einer internen Kinderbetreuung für Künstler*Innen mit Kindern. Außerdem möchte er durch Dekoration eine eigene kulturelle Atmosphäre schaffen, in der sich jeder auf den Festivals und Veranstaltungen willkommen fühlt.  Er glaubt fest an die politische Wirkung und Wichtigkeit einer kollektiven Lebensrealität, die einen existenziellen Raum für uns schafft und teilt, in dem Kontrolle und Ermächtigung von innen kommen und in der eine transparente, einvernehmliche Kommunikation stattfindet.

sw_6.JPG

Lucas Tanajura

Theaterpädagoge, Kuration Queer Night, Unterkunftsorganisation

 

Lucas Tanajura ist ein Performer, Künstler und Theaterlehrer aus Salvador (Brasilien). Er beschäftigt sich seit seiner frühen Kindheit mit Theater und Körperkunst. Seine künstlerische Laufbahn ist seit 2003 dem physischen Theater gewidmet, das er als Performer am KNTC in Amsterdam kennengelernt hat.

 

Als studierter Sportlehrer arbeitete er in Südamerika, Afrika, Europa und Asien als Schauspieler, Musiker, Theaterpädagoge, Regieassistent und Yogalehrer, bevor er 2014 seine Zusammenarbeit mit antagon theaterAKTion und protagon e.V. in Frankfurt am Main begann.

 

Neben seiner künstlerischen Arbeit als Schauspieler und Regisseur spielen soziokulturelle Projekte mit Jugendlichen und Erwachsenen in der Peripherie Frankfurts, Brasiliens und Ungarns eine große Rolle in seinem Werdegang. Seit 2021 kuratiert er die Queer Night und seit 2022 reconqueer, beides Projekte, die Künstler*innen aus der LGBTQI*-Community und ihren Themen Sichtbarkeit und eine Bühne in der Mitte der Frankfurter Gesellschaft geben.

 

Bei den Protagon Festivals organisiert er die Unterbringung und empfängt die Künstler*innen seit Beginn seines Eintritts in den Verein. Diese Funktion kommt ihm aufgrund seiner Ausstrahlung und sozialen Kompetenz sehr entgegen. Außerdem gibt er Workshops und hilft bei der Organisation europäischer Projekte.

220703_Protagon_Portraits_26.jpg

Benedikt Müller

Kurator, Projektmanager, Bühnenmanager und Buchhaltung

 

Fest überzeugt vom Arbeiten, Lernen und Leben in kollektiven Strukturen, bringt sich Benedikt seit 2019 bei protagon ein. Nach einem 13-monatigen Freiwilligendienst im Theatersozialprojekt COMPA in Bolivien stand sein Entschluss fest, mit Kunst und Kultur die imperialistischen,  kapitalistischen und anthropozentrischen Narrative in der deutschen Gesellschaft in Frage zu stellen und Alternativen aufzuzeigen. Dabei steht für ihn im Zentrum, dass Theater und Kultur wirklich frei für alle zugänglich sein müssen.
Aufgewachsen in einer Kleinstadt, glaubt er fest an die Idee Theater und Kultur zu den Menschen zu bringen, statt die Menschen in die Institutionen.
Neben der (Projekt)buchhaltung, Bühnenbetreuung und vielem anderen, hat er unter anderem die unterwegs-Festivals mit ins Leben gerufen, ist im Projektteam der Winterwerft und in verschiedenen europäischen Kooperationsprojekten aktiv. Dabei leitet ihn die Überzeugung, dass wir nur zusammen in vorher undenkbaren Allianzen einen gesellschaftlichen Wandel herbeiführen können, in dem das Leben aller auf diesem Planeten im Zentrum steht.

220703_Protagon_Portraits_25.jpg

Lauren Boissonnet

Freiwilligen Koordination international

 

Lauren Boissonnet wurde 1995 im Elsass (Ostfrankreich) geboren und wuchs in der Nähe von Ajaccio auf Korsika und später an der Westküste Frankreichs auf. Sie studierte Literatur und Sprachen in Bordeaux, Madrid und León (Spanien).

Sie machte ihren Bachelor-Abschluss in Sprachen, angewandt auf Recht und Wirtschaft, spezialisiert auf internationale Beziehungen. Sprachen, die sie während des Studiums gelernt hat: Französisch, Englisch, Spanisch, Deutsch, Italienisch, Arabisch, Russisch. 

Führerschein: B, C, CE

Lauren koordiniert die internationalen Freiwilligen, die zu den Festivals von protagon e.V. kommen, einschließlich des Freiwilligenprogramms des Europäischen Solidaritätskorps des Vereins. 

Sie kümmert sich auch um deren Arbeitsplan und die Unterkunftsstruktur. Mit ihrem handwerklichen Geschick und ihrem Sinn für Details setzt sie sich sehr für das Erscheinungsbild und die Struktur des Kulturzentrums ein.

Effibodensohnbymarvinfuchs220703_Protago

Effi Bodensohn

Kuration Gallery, Hallenvermietung, Praktikumskoordination

 

Effi Bodensohn hat schon immer gerne ihre Umgebung gestaltet, am liebsten mit und für andere. Ihr Traum ist es, den öffentlichen Raum mit Kunst und Kultur zu füllen und für alle zugänglich und „alltäglich“ zu machen. Deshalb hat sie in pädagogischen und künstlerisch-kulturellen Einrichtungen und Programmen in Europa mitgewirkt und Erfahrungen gesammelt. Unter anderem in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt, dem Atelier Frankfurt und dem Festival Art Across The City in Swansea/UK. Auch ist sie staatlich anerkannte Erzieherin. Effi ist sowohl Performerin als auch Malerin und visuelle Künstlerin und hat in Protagon die „Gallery“ ins Leben gerufen, die sie in Ko-Kreation für Winterwerft und Internationales Frauen* Theater Festival kuratiert. Als gebürtige Frankfurterin war sie bereits viele Jahre auf der Sommerwerft als Helferin tätig, nun leitet sie den dort wohlbekannten Infopoint. Seit 2021 ist sie Mitglied des Protagon Vereins und übernimmt dessen Hallenvermietung, Konzipierung der Kinder- und Familienprogramme, sowie die Dekoration und visuelle Gestaltung der Festivals, Veranstaltungen sowie des allgemeinen Kultur- und Lebensraumes. 

220703_Protagon_Portraits_14.jpg

Anna D'Errico

Anna D'Errico ist Performerin, Autorin, Kuratorin, Sensorik-Expertin und Neurowissenschaftlerin. Sie hat neben ihrem Studium der Neurobiologie ein Studium des Tanztheaters und des Tanzes absolviert. Darüber hinaus verfügt sie über jahrzehntelange Erfahrung in sozialen, sanitären und kulturellen Einrichtungen sowie über fast fünfzehn Jahre Erfahrung beim Internationalen Roten Kreuz, wo sie sich auf humanitäres Völkerrecht und Friedenssicherung spezialisiert hat.

All diese Interessen und Interdisziplinarität brachten sie 2017 zu antagon theaterAKTion und Protagon. Seitdem hat sie mehrere künstlerische Projekte sowie kulturelle Projekte in der Gemeinde und mit dem künstlerischen Ensemble durchgeführt. Für das Ensemble arbeitete sie als Tourmanagerin neben dem Haupttourneebüro; für Protagon gehören zu ihren Haupttätigkeiten: die Co-Kuration der Kunstgalerie-Projekte, das Schreiben von Texten, das Projektmanagement für Erasmus- und Europaprojekte und das Awareness-Konzept für die Festivals.

220703_Protagon_Portraits_13.jpg

Bobby Packham

Technisches Management

 

Bobby Packham ist Licht-, Ton- und Videotechniker aus England und absolvierte 2017 eine Ausbildung zum Veranstaltungstechniker am Southbank Centre in London. Zwischen 2017 und 2020 arbeitete er als Lichttechniker in zwei der größten Kunstzentren Europas - dem Southbank Centre und dem Barbican Centre in London - sowie auf dem größten Musikfestival Großbritanniens, Glastonbury, und am britischen Nationaltheater. Er arbeitete als Techniker für multimediale Kunstinstallationen, Theater, Tanz, Firmenveranstaltungen und Live-Musik und organisierte eine Reihe von Clubnächten in London und Litauen.

 

Seit 2021 ist er Teil von Protagon und arbeitet als technischer Leiter für unsere jährlichen Festivals. Er arbeitet eng mit Künstlern, Programmgestaltern und Technikern zusammen, um sicherzustellen, dass die technischen Anforderungen für alle Aufführungen, die wir veranstalten, erfüllt werden. Er glaubt fest an den DIY- und nachhaltigen Ansatz von Protagon und ist aktiv an der Reparatur und Wartung unserer technischen Ausrüstung beteiligt, renoviert unser Kulturzentrum und hat in den letzten Jahren Elektroinstallationen in unseren Unterkünften und Büros durchgeführt, Beschilderungen für unsere Festivals gebaut und unsere Flotte von über 80 Fahrrädern gewartet, wobei er so viel wie möglich recycelte und wiederverwendete Materialien verwendet.

220703_Protagon_Portraits_18.jpg

Edith Van den Elzen

Foto- und Videomanagement, Kuration „Pandoras Box“ und Kino

 

Edith ist erfahren im Erstellen und Bearbeiten von Videos und Fotos und organisiert die Dokumentation der verschiedenen Festivals und Veranstaltungen, die auf dem Protagon-Gelände und in dessen Umgebung stattfinden. Sie leitet das große Team von Filmemachern und Fotografen und bildet die Brücke zu den Künstlern, die das Material erhalten, und zur Abteilung für soziale Medien. Außerdem kuratiert sie die feministische Videoinstallation „Pandoras Box“ im IF*TF, die Galerie, das Stummfilmkino auf der Sommerwerft und andere Filmvorführungen und Veranstaltungen. Die „Pandoras Box“ besteht seit 5 Jahren, seit Edith bei Protagon e.V. mitarbeitet und bietet neuen und erfahrenen Macherinnen Sichtbarkeit. In diesen Arbeiten liegt der Fokus auf Kollektivität, Aktivismus, Umweltthemen, Experimenten und gibt marginalisierten Gruppen eine zusätzliche Stimme.

 

Edith schloss ihr Studium der Film- und Videokunst an der Kunstakademie AKV St Joost in Breda, Niederlande, ab, wo sie auch mit Malerei, Fotografie und Konzeptkunst experimentierte.

eltville24_EdithvandenElzen-051.jpg

Julia Nierzwicki

Kuration und Projektkoordination Winterwerft, Unterwegs und Kulturfreiraum

Julia Nierzwicki ist Theatermacherin und Kulturorganisatorin. Bevor sie 2023 Teil von Protagon e.V. geworden ist, hat sie freiberuflich theaterpädagogische Projekte geleitet und für Kulturzentren und Festivals Veranstaltungen und Begegnungsprojekte organisiert. Immer mit dem Ziel, Menschen über das gemeinsame Kulturschaffen zusammenzubringen und Räume für Begegnung und Austausch zu schaffen. Bei antagon & protagon verschmelzen für sie die praktische Theaterarbeit mit ihrer Passion Theater im öffentlichen Raum für alle zugänglich zu machen. Sie ist mitverantwortlich für die Kuration des internationalen Theaterfestivals Winterwerft und des Kulturfreiraums auf der Sommerwerft und den unterwegs Theaterfestivals und kümmert sich um Förderanträge, Produktion & Artist Care für die Festivals. Als studierte Kulturwissenschaftlerin ist es ihr dabei wichtig, Vielfalt & Diversität als Selbstverständlichkeit auf die Bühne zu bringen.

edithvandenelzen-16.jpg

Francesca Jouaux

SANE Projekt Management, Koordination freiwillige Helfer:innen international, Social Media, Redaktion Programmhefte

Francesca hat bereits in jungen Jahren in Gemeinschaft gelebt und Festivals im Kollektiv gestaltet und organisiert. Dabei standen für sie stets Kommunikation, Offenheit und Kooperationsfähigkeit im Miteinander im Fokus.
Seit 2024 ist sie als freischaffende Künstlerin in Residenz bei antagon und protagon tätig. Hier koordiniert sie (gemeinsam mit Lauren und Clémence) die internationalen freiwilligen Helfer:innen, ist als Managerin des soziokulturellen, antirassistischen SANE EU-Projekts (Stories about new Europe) zuständig und co-leitet auch dessen Nachfolger Projekt “Zusammenwachsen”: der wöchentliche Theaterkurs über Migration und Nachhaltigkeit für Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte.
Bevor die Programmhefte der Festivals in den Druck gehen, schaut Francesca außerdem nochmal darüber und bringt alles in die passende Form.

photo_2025-05-21_13-18-48.jpg

Joaquím Alaña Puente

Programmheft Lektorat, Mitverantwortlicher für Musikbühnenmanagement auf der Sommerwerft, Zusammenwachsen Projekt

Joaquím Alaña Puente, der gebürtige Kölner, ist Performer und Kulturorganisator. Bevor er 2025 Teil von Protagon e.V. ist, hat er als studierter Biologe in dem Umweltingenieursbüro NagolaRe in Jänschwalde als Freilandbiologe und im Planungsbüro an Renaturierungsprojekten in Brandenburg mitgearbeitet. Seine freie Zeit widmete er nicht nur der Musik, dem Tanz und dem Theater, sondern ist in mehreren Links- und Umweltaktivistischen Gruppen und einer Ansprechgruppe für sexualisierte Gewalt organisiert. Angetrieben durch die Motivation, dass Theater – insbesondere kritisches Theater im öffentlichen Raum – ein kraftvolles Mittel für intersektionale Gerechtigkeit und einem kollektiven Wandel ist.

321151457_861665271553464_7303181689739126002_n.jpg

Hugh Alderson

Hugh Alderson ist seit 34 Jahren Koch. Seine berufliche Reise begann in seinem Heimatland Australien und führte ihn über England schließlich nach Deutschland. Hugh hat Erfahrung in allen Bereichen der Gastronomie gesammelt, etwa an der alten Oper Frankfurt, in großen Catering-Unternehmen, sowie einer Vielzahl kleiner und großer Restaurants.

 

Er ist Gründer des KüfA (Küche für Alle) Kollektivs „Food that’s left“. Seit vielen Jahren rettet er Lebensmittel und kocht daraus gesundes Essen für alle.

Bei protagon organisiert er das Catering für Künstler*innen und Team bei unseren Festivals. Seine langjährige Erfahrung in der Lebensmittelrettung sowie in der Gastronomie, tragen zum Erfolg von Großprojekten wie der Sommerwerft entscheidend bei, und helfen uns, unserem Anspruch an Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Durch sein Organisationstalent und seine Sensibilität für die Bedürfnisse von Mitarbeitenden und des Gesamtprojekts hat er schon manch eine brenzlige Situation gerettet. 

unnamed.jpg

Dario Lozano

Unternehmer im Gastgewerbe, Autor & multidisziplinärer Künstler

Mit einer vielseitigen Karriere zeichnet sich Darío Lozano dadurch aus, dass er die Kluft zwischen strategischem Geschäftsmanagement und den Geisteswissenschaften überbrückt. Er verfügt über umfangreiche operative Erfahrung in Hotels, Resorts und Restaurants und hat seine Vision erfolgreich als Gründer und Inhaber der Restaurantkette Mamalonas Burgers Grill House in der Riviera Maya verwirklicht.

Seine literarischen Beiträge haben internationale Anerkennung gefunden, insbesondere im Jahr 2016 durch seine Arbeit als:
Finalist im Wettbewerb Poetas Nocturnos (2. Ausgabe) von Diversidad Literaria in Madrid, Spanien.
Veröffentlichter Autor in der Gedichtanthologie „Versos del Alma“.

Über seine unternehmerischen und literarischen Erfolge hinaus ist er professioneller Musiker und Physical-Theater-Schauspieler und tritt mit der renommierten internationalen Kompanie Antagon Theater AKTion auf. Dieser Hintergrund verleiht ihm ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten, technische Disziplin und eine einzigartige kreative Perspektive, die er in seine beruflichen Projekte und seinen Führungsstil integriert.

220703_Protagon_Gruppenbilder_3.jpg
Kontakt
  • Instagram
  • Vimeo
  • Telegram

Orber Straße 57

60386 Frankfurt

office@protagon.net

+49 (0) 69 94147717

Unterstütze uns

Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende - einmalig oder regelmäßig.​​

​​

Kontoinhaber: protagon - Freunde und Förd, freier Theateraktion e.V.

Bank: Frankfurter Sparkasse

IBAN: DE19 5005 0201 0200 0451 30
BIC: HELADEF1822​
 

bottom of page