16:00h
freier Eintritt
Das Projekt "Heimatlos-Grenzenlos"
von Parisa Karimi (Iran/D) mit dem Film
Zwischenwelten (40 min.)
Eröffnet wird die Interkulturelle Nacht mit dem Film „Zwischenwelten“, eine Dokumentation über das Leben von Migranten in Deutschland.
Die Deutsch-persische Regisseurin Parisa Karimi und ihr multiethnisches Ensemble aus Kölner Schauspielern und Laiendarstellern begeben sich in tänzerisch-ästhetischen Bildern und durch erzählende Monologe auf die Suche nach dem eigenen Migrationshintergrund. Ein persönlicher Film, der die Chancen und Hürden der „Heimatlosigkeit“ berührend aufzeigt.
www.heimatlos-grenzenlos.de
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17:45h
freier Eintritt

für Bürgerbeteiligung
und interkulturellen Dialog
Über Integration wird viel gesprochen.
Aber wie soll die Integration tatsächlich aussehen?
Dieser Frage geht das Forumtheater inszene nach.
Es inszeniert Situationen, in denen die Probleme des Zusammenlebens brennpunktartig aufscheinen.
Gemeinsam mit dem Publikum sucht es im szenischen Dialog nach Lösungen.
Mit dem Forumtheaterstück „Willkommen in Kaleidoskopien“ spricht das Forumtheater inszene Menschen mit Migrations-hintergrund an, die sich an der Verbesserung ihrer Lebensumgebung beteiligen wollen. Deutsche Bürgerinnen und Bürger sind ebenso eingeladen, sich aktiv in den Dialogprozess einzubinden.
Wie funktioniert Forumtheater?
Im Anschluss an die Präsentation der Szenen folgt die Forumphase:. Zuschauer/innen können sich in die dargestellten Szenen einwechseln und die Schauspieler/innen, die Diskriminierte oder Benachteiligte spielen, ersetzen. Dabei agieren die Schauspieler weiterhin als Gegenspieler. Sie fordern die Zuschauer heraus, sich dem Konflikt zu stellen, nicht aufzugeben, sondern nach immer neuen Handlungsalternativen zu suchen.
Hier geht es um die Antworten auf Fragen: Was würde ich in der dargestellten gespielten Situation tun? Wie können wir durch unsere Ideen und unser Handeln die Szenen verändern? Das Publikum erfährt die möglichen Wirkungen der jeweils vorgestellten Idee und neue Ideen werden geboren, oder neue Sichtweisen tun sich auf. Das Forumtheater will den passiven Zuschauer aktivieren. Doch Aktivierung versteht sich nicht als Selbstzweck. Wer im Theater sich aus vorgegebenen (Konsum-) Rollen befreit, der ist auch imstande, sich draußen im Alltag in ähnlichen Situationen couragiert zu verhalten.
Vom Theater zur Realität
Damit das Theater nicht nur Theater bleibt, werden konkrete Vorschläge, die sich an Institutionen und Einrichtungen richten, in einer abschließenden Phase gesammelt und in einem spontanen Stimmungsbild festgehalten. Angeregt durch die szenische Diskussion der Theater-Foren sollen so von Unterstützern aus dem Publikum positive Impulse aufgegriffen und zur Umsetzung gebracht werden.
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20:30h
5 €
Der Kleine Schwarze Fisch
Theater mit Musik
nach dem gleichnamigen persischen Märchen von Samad Behrangi

Der Freiheitsdrang, der Zauber und die Verlockung des Abenteuers, die Begegnung mit der Gefahr, die Suche nach neuen Welten sind Motor und Leitmotiv der Handlung.
Davor wird der Kleine Schwarze Fisch aber auch gewarnt: von den Eltern, Geschwistern, den Erwachsenen, den Freunden. Aber er lässt sich nicht beirren.
Anfänglich noch kindlich naiv wächst er an seinen Erfahrungen und riskiert mutig sein Leben. Das ist spannend, eine Metapher für das Erwachsenwerden. Grausam und nicht süßlich, aber nie ohne Hoffnung.
„Große“ Zuschauer können darin noch mehr darin finden: die Kriege, die Zwistigkeiten, die Auseinandersetzungen, die Menschen zu Feinden werden lassen. Daraus erwächst aber auch die Sehnsucht nach Versöhnung, nach dem Frieden und der Erkenntnis, dass die Gegensätzlichkeiten überbrückbar sind und eine Chance zur Veränderung bieten.
Damit erfüllt Kultur, und speziell in der Verbindung von Musik und Theater, einen ihrer Hauptaufträge. Nicht suggestiv, polemisch, sondern fein und subtil gilt es dies einmal mehr neu zu entdecken.
Nach Aufführungen in Lörrach und Weil am Rhein erhielten wir mit "der kleine schwarze Fisch" den Radio Seefunkpreis der Theatertage am See in Friedrichshafen und nahmen im Juli 2006 mit dem Stück an den Theaterfestivals Theatralis in Strasbourg / F , und dem Festival Theatra in
Saint – Louis / F teil.
Ausserdem sind wir im August 2007 als deutscher Beitrag zum Weltamateurtheaterfestival in Masan/Changwon in Südkorea eingeladen.
Freie Gruppe Tempus fugit:
Die Gruppe
Die Freie Gruppe wurde 2001 gegründet und besteht aus Schauspielern und Musikern, die alle einen professionellen Anspruch an ihre Arbeit haben.
Die Ensemblemitglieder sind entweder bereits seit Jahren als professionelle Künstler tätig oder haben einige Jahre Erfahrung im Jugendtheater gesammelt und möchten nun in diesem Bereich ins Berufsleben einsteigen. Einige besuchen Schauspielschulen, wirken aber an Produktionen, die in den Semesterferien entstehen, weiterhin mit.
Zielsetzung dieses Ensembles ist die Bekanntmachung der Gruppe und ihrer Arbeit und gleichzeitig die ständige Aus- und Weiterbildung ihrer Mitglieder.
Dies verläuft nach einem dualen System. Die Gruppe produziert Stücke und geht mit diesen auf Tournee. Zusätzlich besuchen alle Ensemblemitglieder regelmäßig Fortbildungen zu verschiedenen Themen des Schauspiels.
Fortbildungen im Tanztheater und Maskenspiel haben zum Beispiel bereits stattgefunden. Was die Schauspieler dort lernen, geben sie an die Spieler der Jugendtheatergruppen weiter, die somit auch profitieren.
www.fugit.de
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